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Oft gefragt: sind Glasfaserfilter besser als Synthetische?

Saubere Luft. Geringeres Risiko. Weniger Energie. Glasfaserfrei.

Eine Entscheidungshilfe für Betreiber, Techniker und Einkauf

Warum dieses Information?

Bei Taschenfiltern werden viele veraltete Argumente rund um Glasfasertachenfilter vs. Synthetiktaschenfilter seit Jahren wiederholt. Wir erklären verständlich, worauf es heute wirklich ankommt.

1. Erfüllen vollsynthetische Taschenfilter die Normen?

Ja – vollständig.

Moderne vollsynthetische Taschenfilter erfüllen die ISO 16890 uneingeschränkt.

Die Filterleistung wird nach Konditionierung bewertet – also unter Bedingungen, die den realen Betrieb abbilden.

Für Anwender bedeutet das:

Wenn ein Filter nach ISO 16890 klassifiziert ist, ist die geforderte Abscheideleistung unabhängig vom Filtermaterial normativ abgesichert.

2. „Glasfaser filtert mechanisch besser“ – stimmt das heute noch?

Diese Aussage stammt aus einer Zeit früher synthetischer Filtermedien.

Sie ist heute technisch überholt.

Moderne vollsynthetische Filtermedien:

Kurz gesagt:

Die ISO 16890 stellt sicher, dass die Leistung nicht auf Laboreffekten, sondern auf real nutzbarer Filtration beruht.

 

3. Realbetrieb statt Labor – was passiert in RLT-Anlagen?

RLT-Anlagen arbeiten nicht unter Idealbedingungen:

Unabhängige Untersuchungen aus der Praxis zeigen:

Diese Effekte treten im realen Betrieb, nicht im Normprüfstand auf.

4. Reinluft & Arbeitsschutz – ein oft unterschätzter Aspekt

Glasfasermedien gelten derzeit nicht zwangsläufig als krebserregend, sind jedoch weiterhin:

 

Das bestätigen aktuelle Sicherheitsdatenblätter:

Vollsynthetische Filtermedien dagegen:

5. Energie im Betrieb – gerade bei hoher Feuchte

Moderne vollsynthetische Taschenfilter bieten klare Vorteile:

Für den Betreiber heißt das:

6. Energie & CO₂ bei der Herstellung – der oft vergessene Teil

Auch die Herstellung der Filtermedien unterscheidet sich deutlich:

Für einen typischen ePM1 60 % Taschenfilter mit ca. 6–7 m² Filterfläche ergibt sich daraus:

ca. 0,5–0,8 kg weniger CO₂ pro Filter

allein durch den geringeren Energieeinsatz bei der Medienherstellung

(konservativ überschlägig berechnet)

Das bedeutet:

7. Zusammenfassung – die sichere Wahl

Vollsynthetische Taschenfilter sind heute:

Für viele Anwendungen gilt daher:

Wer Risiken minimieren, Energie sparen und normgerecht filtern möchte,

entscheidet sich heute für vollsynthetische Taschenfilter.

Quellen (Auswahl)
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