Energieeffizienz / Ökologie

Der schonende Einsatz der Ressourcen und ein nachhaltiger Umgang mit unserer Umwelt sind ein Erfordernis unserer Zeit. HS-Luftfilterbau GmbH  ist bestrebt, seine nach ISO 14001 zertifizierte Produktion weiter zu optimieren und durch Einsatz innovativer Werkstoffe die Energieeffizienz unserer Produkte zu steigern. Hohe Filtrationsleistung und Senkung der Betriebskosten schließen sich hierbei nicht aus, im Gegenteil: viele unserer Produkte erfüllen diese Maßgabe.

Qualität

HS-Luftfilterbau liefert kompromisslose Qualität. Dies erwarten unsere Kunden von uns. Daher setzt HS-Luftfilterbau GmbH auf ein wirksames Qualitäts- und Umweltmanagementsystem. Prozesse und Produkte werden kontinuierlich unter Anwendung von Six Sigma Methoden verbessert um Ihren Anforderungen stets voraus zu sein.

REINRAUM / PHARMA

Modernste Produktionsverfahren wie z.B. in der mikroelektronischen oder der pharmazeutischen Industrie erfordern ein hohes Maß an Reinheit der Umgebung. Die hierfür erforderlichen HEPA, ULPA und Molekularfilter werden bei HS-Luftfilterbau nach höchsten Qualitätsstandards in unserer ISO zertifizierten Produktion gefertigt und nach modernsten  Verfahren entsprechend der gültigen Normen auf Herz und Nieren geprüft.

KLIMA / LÜFTUNG

Saubere Luft und ein gesundes Klima wirken auf das Wohlbefinden der Menschen. HS-Luftfilterbau GmbH bietet Ihnen ein umfassendes Produktprogramm an qualitativ hochwertigen Luftfiltern, die für eine optimale Belüftung  von Arbeits-, Wohn-, Geschäfts- und Büroräumen sorgen. Eine sorgfältige Materialauswahl garantiert Ihnen Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit  nicht nur in der Beschaffung als auch im Einsatz.

Neuigkeiten

HS-COV-STOP Pandemiefilterupgrade für RLT Anlagen02.2020

Können SARS-CoV-2 Viren über Klima- und Lüftungsanlagen verbreitet werden ?

Wir wurden in den vergangenen Tagen vielfach auf die Leistung von üblichen Luftfiltern in Bezug auf Coronaviren und deren Verbreitung über Lüftungsanlagen angesprochen und nehmen dies zum Anlass eine Produktreihe vorzustellen. Mediziner und die WHO befürchten die pandemische Ausbreitung von Covid-19 Infektionen. Daraus können erhebliche wirtschaftliche Folgen bedingt durch die zu erwartenden Krankenstände folgen. Auch wenn offizielle deutsche Quellen eine übertragung der virenbelasteten Aerosole bestreiten gibt es hinreichend Quellen nahelegen dass die Gefahr einer Verbreitung über die Luft von Europäischen Stellen nachlässig unterschätzt wird (siehe Ende dieses Artikels).

Auch raumlufttechnische (RLT-)Anlagen spielen eine Rolle bei der Verbreitung virenbelasteter Aerosole. Im Fall der "Diamond Princess" liegt der Verdacht nahe, dass eine Ausbreitung über die Lüftungsanlagen gegeben war. Bei Klima- und Lüftungsanlagen ergibt sich deshalb eine Steigerung der Infektionsgefahr bedingt durch folgende Umstände:

  • RLT-Anlagen werden im Herbst und Winter auf Umluftbetrieb umgestellt. Dabei wird der zirkulierenden Luft ein vergleichsweise geringer Frischluftanteil (ca. 20%) beigemengt. Somit rezirkulieren je nach Betrachtung bis zu 80% der Luftmengen im Gebäude.
  • Luftgetragene SARS-CoV-2 können in Form von Aerosoltröpfchen und Keimen über die Umluft verteilt werden. Gebäude mit raumlufttechnischen Anlagen leisten einen 5- bis 15-fachen Luftwechsel in der Stunde. Erste Studien weisen darauf hin, dass SARS-CoV-2 5 bis 9 Tage auf Oberflächen wie Metall, Glas oder Plastik überdauern können.
  • In RLT-Anlagen werden meist herkömmliche Taschenfilter der Klasse ISO 16890 ePM1 60%  eingesetzt.  Diese entfernen nur ca. 20% bis 30% der infektiösen Mikropartikel (mit Größen <=0,3 µm) aus der Umluft.
  • In Gebäuden mit erhöhtem Personenwechsel, wie z.B. in Krankenhäusern, Supermärkten, Büro- und Verwaltungsgebäuden, sowie Kinos und Schauspielhäusern, steigt somit zwangsläufig das Risiko einer Infektionsverbreitung über die Raumluft.

Nach bisherigen Erkenntnissen ist davon auszugehen, dass SARS-COV-2 Viren über Lüftungsanlagen verbreitet werden können.

Wie lässt sich die Infektionsgefahr über RLT-Anlagen reduzieren?

Um die Infektionsgefahr über die Luft einzudämmen, bleibt die Möglichkeit, die Lüftungssysteme abzuschalten und auf „Fensterlüftung“ zurückzugreifen. Dies ist selbstverständlich nicht in allen Fällen möglich. Eine Nachrüstung bestehender Anlagen mit herkömmlichen HEPA Filtern (High-Efficiency-Particular-Airfilter) als wirksame Barriere ist i.d.R. nicht möglich, da herkömmliche HEPA Filter vergleichsweise hohe Differenzdrücke erzeugen und somit die Luftversorgung beeinflussen.

HEPA Filter werden im Bereich der Reinraumtechnik sowie in der Medizin usw. eingesetzt, um Sterilluft zu erzeugen. Für die saisonale Aufrüstung von RLT-Anlagen hat HS-Luftfilterbau GmbH ein spezielles HEPA-Filtersystem entwickelt. Grundlage der Entwicklung ist ein besonderes Filtermaterial mit unserer NanoWeb-Technologie. Das NanoWeb erreicht die Abscheideleistungen eines EPA bzw. HEPA Filters wobei die Druckdifferenzen im Bereich gewöhnlicher Taschenfilter der Klasse ISO ePM1 60% liegen.

Übliche Taschen- und Kompaktfilter wirken nur stark eingeschränkt gegen submikrone Partikel unter 0,3µm (300 nm).  Der Auslöser von Covid-19 (SARS-CoV-2) hat, wenn dieser nicht zufällig als Cluster auftritt, eine Partikelgröße von 0,06 - 0,16 µm (60 - 160 nm). Damit liegt auf der Hand, dass herkömmliche Filter im Zweifel nicht ausreichend gegenüber einzelnen Viren und kleinen Clustern sein werden und bessere Schutzmaßnahmen angeraten sind.

In Anbetracht der schnellen Ausbreitung von Covid-19 Infektionen haben wir bestehende Produkte für den Pandemiefall ertüchtigt. Es ist unser Ziel, Ihnen bei Bedarf alternative Filtersysteme zu bieten, die Sie, Ihre Mitarbeiter und Kunden bzw. Patienten vor der Verbreitung gefährlicher Keime in Ihren Gebäuden schützen können.

HS-COV-STOP Produkte vermindern die luftgetragene Ausbreitung Covid-19

Als Barriere gegenüber Keimen bzw. Viren und Bakterien hat  HS-Luftfilterbau GmbH  spezielle HEPA Filter als Ersatz für die in der Hauptfilterstufe verwendeten ISO ePM1 60% bzw. ISO ePM1 70% Filter auf Basis unserer NanoWeb Technologie entwickelt. Diese Filtertypen erreichen eine Abscheideleistung von >99,5% gegenüber infektiösen Mikropartikeln.  Damit entsprechen diese Filter in etwa der Klasse EN 1822 E12 oder besser und sind somit als temporäre Sicherheitsfilter geeignet. Die Filtertypen sind aufgrund der sehr geringen Druckdifferenzen so konzipiert,
dass bestehende Taschen- und Kompaktfilter problemlos durch Filter aus dem HS-COV-STOP Programm ersetzt werden können. Die Standzeit der Filter ist dabei abhängig von der Qualität der eingesetzten Vorfilter.  Wir empfehlen für die kommenden Monate den Einsatz von HS-COV-STOP Filtern zur Vorbeugung einer Verschleppung von Corona- und Grippeviren (bzw. virenbelasteten Aerosolen) speziell in Krankenhäusern, großen Bürogebäuden und Einkaufszentren, um erhöhten Krankenständen vorzubeugen.


Ab sofort bestellbar:

HS-COV-STOP
Initial Abscheideleistung
@ >0,1 µm ist
>99,95%
Standardgröße
[mm]

Nenn-Volumenstrom
[m³/h]
Bestellnummer
HS-Mikro Pak SFV PP
Filterleistung: >99,5%
Druckdifferenz: 130 Pa
(bei Nennvolumentrom)
592x592x292 3400 41-05920592AJ292F99F
592x490x292 2800 41-05920490AJ292F99F 
592x287x292 1650 41-05920287AJ292F99F
HS-ECO PAK SF PP
Filterleistung: >99,5%
Druckdifferenz: 130 Pa
(bei Nennvolumenstrom)
592x592x150 2200 40-05920592AJ150399F
490x592x150 1900 40-04900592AJ150399F
287x592x150 1000 40-02870592AJ150399F
287x287x150 550 40-02870287AJ150399F

Hinweis für Kenner und Mitbewunderer: Um eine umluftverträgliche Druckdifferenz zu erreichen, setzt diese Produktreihe auch auf elektrostatische Filtereffekte. Initial ist der Abscheidegrad bei Nennvolumenstrom >99,95% (entspräche der Klasse EN 1822 H13). Selbst bei vollständiger Entladung gem. ISO 16890 resp. EN1822 fällt der Abscheidegrad zu keinem Zeitpunkt unter ISO ePM1 90%. Ein Entladungsszenario gem. den zurecht sehr harten Normregularien (ISO 16890 / EN 1822) ist unter Realbedingungen unrealistisch. Mithin ist selbst unter den nicht zu erwartenden Bedingungen einer 100% Isopropanolatmosphäre in der Umluft (siehe ISO 16890 Entladungsprozess) ein herausragendes Schutzniveau im Vergleich zu herkömmlichen ePM1 55 - 75% Taschen- und Kompaktfiltern gegeben.

Für weitere Informationen zu diesem Thema wenden Sie sich bitte an unsere Vertriebsmitarbeiter.

Keime und Viren sammeln sich in Filtern.  Die Datenlage deutet darauf hin, dass Sars-Cov-2 Viren im Extremfall bis zu 9 Tagen aktiv bleiben (im Mittel 3 bis 5 Tage). Deswegen empfehlen wir den kommenden Filterwechsel bei Umluftanlagen vorbeugend, aber in jedem Fall wenn Infektionen aufgetreten sind, mit hinreichender Schutzausrüstung durchzuführen.

Führende deutsche Insitute bezweifeln den Weg der Luftübertragung, jedoch gibt es hinreichend internationale Quellen die dieses Risiko eben nicht ausschließen.
Insbesondere wenn Krankenhäuser mit hohen Fallzahlen rechnen müssen, ist die Luftübertragung eine Frage der Wahrscheinlichkeit in Abhängigkeit der Aerosolmenge.

Quellen:

https://www.rehva.eu/fileadmin/user_upload/REHVA_covid_guidance_document_2020-03-17_final2.pdf

https://www.scmp.com/news/china/science/article/3074351/coronavirus-can-travel-twice-far-official-safe-distance-and-stay

https://www.wired.com/story/they-say-coronavirus-isnt-airborne-but-its-definitely-borne-by-air/

https://www.nih.gov/news-events/news-releases/new-coronavirus-stable-hours-surfaces

https://www.statnews.com/2020/03/16/coronavirus-can-become-aerosol-doesnt-mean-doomed/

https://www.cdc.gov/sars/about/faq.html

https://www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMc2004973

https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16948710

http://www.trane.tj/content/dam/Trane/Commercial/global/markets/healthcare/TCACS/ASHRAE_PD_Airborne_Infectious_Diseases_2009.pdf

Stadtluftreinigung: smart & diskret01.2020

HS-StreetAir

Stadtluftreiniger wecken derzeit Interesse bei Presse und Stadtplanungsverantwortlichen, denn die Feinstaub- und Schadgasbelastungen in einigen Innenstädten überschreiten regelmäßig die Grenzwerte. Um Fahrverbote zu vermeiden, mag ein (vorübergehender) Ausweg der Einsatz von Stadtluftreinigern sein, auch wenn diese Technologien nicht nachhaltig sind. Wir bei HS-Luftfilterbau GmbH beobachten diese Entwicklungen seit einiger Zeit eher kritisch. Da unsere Heimatstadt Kiel als eine der ersten Städte den konkreten Einsatz von Stadtluftreinigern plant, haben wir uns, entgegen unserer Bedenken, dazu entschlossen ein solches System zu entwerfen.

Im Gegensatz zu anderen Lösungen ist HS-StreetAir platzsparend, preisgünstig und bedingt bei der Installation quasi keine Baumaßnahmen. Denn HS-StreetAir ist primär eine „Huckepacklösung“ für Straßenlaternen, kann aber auch problemlos an Wänden oder anderen Stellen leicht entfernbar installiert werden. Die Anbindung an Straßenlaternen hat den Vorteil, dass HS-StreetAir von dort den notwendigen Strom beziehen kann. Somit sind bei Installation keine neuen Stromtrassen oder dergleichen notwendig. Die notwendige Spezialhalterung wird dem Laternentyp angepasst. Bedarfsweise können mehrere Module an kritischen Punkten zu größeren Verbundanlagen zusammengeschaltet werden.

Neben den minimalen Installationsarbeiten sind auch der vergleichsweise geringe Platzbedarf und die Dezentralität gute Argumente für HS-StreetAir. Große fundamentierte Säulen oder Containerlösungen benötigen viel Platz und schränken das ohnehin meist knappe Platzangebot auf Geh- und Radwegen ein, während die Reinigungswirkung räumlich beschränkt bleibt.

HS-StreetAir kann beispielsweise auf Mittelstreifen oder parallel zu Rad- und Gehwegen installiert werden und somit, je nach vorhandenen Laternen oder anderern geeigneten Montageplätzen, viel größere Flächen mit reiner Luft versorgen.

Das Konzept basiert auf der Idee, nicht einige wenige Systeme mit großen Volumenströmen, sondern viele Kleinere bedarfsgesteuert die Luft reinigen zu lassen. Jedes HS-StreetAir Modul verfügt deswegen über Feinstaub- und optional auch Gassensoren, die bei überschreiten der Grenzwerte einzelne Module einer Feinstaubzone bedarfsgerecht in Betrieb setzen.

Anders als andere Stadtluftreiniger ist HS-StreetAir mit einer dreistufen Filterkaskade ausgestattet. Hier ein Einzelmodul in der Seitenansicht:

In der ersten Stufe wird ca. 60 - 70% PM10 Feinstaub gefiltert. Die zweite Stufe ist ein HEPA Filter und entfernt nahezu 100% des viel gefährlicheren PM1 Feinstaubes. Damit ist die gereinigte Luft im Gegensatz zu Lösungen anderer Hersteller quasi partikelfrei. Die dritte Stufe dient der Schadgasabscheidung (mittels Molekularfilter / katalytische Adsorbtion), z.B. SO2, H2S, NOx, O3, VOC’s usw. Der Einsatz von sehr fortschrittlichen Filtermedien erlaubt trotz der hohen Filterleistung eine hinreichend lange Filterstandzeit.

HS-StreetAir kann auch in geschlossenen oder halbgeschlossenen Umgebungen wie Bahnhöfen und Werkhallen eingesetzt werden, um die Luftqualität diskret zu verbessern.

HS-HomeAir: professionelle Filtration für Wohngebäude01.2019

HS-HomeAir 500

Halten Sie die Luftfilterlösung der Lüftungsanlage in Ihrem Passivhaus für ausreichend?

Wenn nicht, sollten Sie weiterlesen.

Seit vielen Jahren werden Neu- aber auch Altbauten zunehmend mit Lüftungsystemen zur Wärmerückgewinnung und gleichzeitiger Belüftung ausgestattet. Diese Systeme sind hinsichtlich der Anschaffungskosten und des geringen Energieverbrauches konzipiert. Luftfilter sind stets Teil dieser Anlagen und deren wesentliche Aufgabe ist der Schutz von Wärmetauschern sowie beweglichen Komponenten.

Die HS-Luftfilterbau GmbH sieht sich quasi täglich mit Anfragen der Anwender zur Verbesserung der Filterleistungen konfrontiert. Nach eigenen Markstudien sind wir zu der Auffassung gelangt, dass viele Lüftungssysteme namenhafter Hersteller z.T. erhebliche Schwächen bei den Filterkomponenten, wie den Filtergehäusen und den Filtern selbst, aufweisen. Daraus resultieren Bedarfe unserer Kunden ihre Bestandsysteme in Eigenarbeit zu verbessern.

Die Anwender haben folgende Problemstellungen, die bisher nicht von den bestehenden Lösungen zufriedenstellend abgedeckt werden können:

  • z.T. massive Geruchseinträge in Passivhäusern, z.B. durch Kaminheizungen der Nachbarn, Gerüche durch Ausbringung von Gülle, Abbrand von Gartenabfällen, Rauchgase bei Feuerwerken
  • Eintrag von Schadstoffen, wie z.B. Pestiziden aus der Landwirtschaft, Allergene etc.
  • unzureichende Wirkung gegenüber Feinstäuben im ePM1 und ePM2.5 Spektrum
  • kein Bio-Shielding, z.B. sichere Filtration von luftgetragenen Keimen, Viren und Bakterien
  • kein Havarieschutz, z.B. bei Chemieunfällen o.Ä.
  • kein Schutz vor Gasen aus dem Straßenverkehr, wie z.B. Ozon, SO2 oder NOx.

Dies ist i.d.R auf folgende Schwächen der Lüftungsysteme zurückzuführen:

  • niedrige Filterleistungen, z.B. durch Verwendung einfacher Filtermatten oder niedrigklassiger Zuluftfilter der Klassen ISO Coarse bzw. ISO ePM10 (ehem. EN 779 G3 – M5),
  • Filter deren Spezifikation nicht der tatsächlichen Leistung entspricht,
  • Schwächen in der Abdichtung der Filteraufnahme, wie z.B. fehlende Abdichtung der Filter gegenüber der Filteraufnahme durch Dichtungen, verwenden von Einschubschienen statt Anpressungen,
  • „überfahren“ der Filter, d.h. die angegebene Filterklasse wird bei den Regelvolumenströmen nicht erreicht, da die Filter oftmals viel zu klein dimensioniert sind,
  • Überströmungseffekte ,da die Filter Zu- und Abluft gleichzeitig Filtern,
  • kurze Standzeiten, da die Filterflächen meist gering dimensioniert sind,
  • keine Möglichkeit Aktivkohlefilter einzusetzen, und wenn dann nur solche mit so geringen Auslegungskonstruktionen, dass eine echte Wirkung zu bezweifeln ist.

Wir haben führende Systeme in unserem Labor getestet und sind zu dem Schluss gekommen, dass viele Anlagen mit hohem Verbreitungsgrad die Luftqualität zwar verbessern, aber nicht in dem Maße wie die Anwender es erwarten dürften. Nicht zuletzt resultieren die vielen an uns gerichteten Anfragen nach Upgradelösungen aus diesen Umständen. Dabei gestaltet sich die Lösung der Anforderungen bei Bestandsanlagen mitunter schwierig, weil die Lüfter dieser Geräte i.d.R. nicht jeden Kundenwunsch zulassen. Deren Leistung ist meist nur für die bestehenden Filter ausgelegt.

Wir haben uns deswegen entschlossen, unsere mehr als vierzig Jahre währende Erfahrung auf dem Gebiet der Luftfiltration einzusetzen, um ein Zusatzmodul zu entwickeln, das problemlos an bestehende oder zu errichtende Lüftungssysteme angeschlossen werden kann.

HS-HomeAir ist eine standardisierte, leicht zu installierende Upgradelösung, die durch ein mehrstufiges Filtersystem eine maximale Luftqualität zur Verfügung stellt.

HS-HomeAir kann mit verschiedenen Filtertypen bestückt werden, um wahlweise perfekten Schutz vor Pollen, Gerüchen, Rauchen, Pestiziden bis hin zu chemischen oder sogar radiologischen Luftverunreinigungen bieten zu können. Die Anpressung und Abdichtung der Filter entspricht den Standards die zum Schutz von Gefahrstoffen angemessen sind. Die Auslegung der Filter lässt, bedingt durch die größeren Filterflächen, weit längere Standzeiten als bei den Bestandsfiltern zu.

Folgende Filterstufen können wahlweise je nach Bedarf in der professionellen Filteraufnahme verbaut werden:

  • Metallgestrickfilter für sehr grobe Verunreinigungen (auswaschbar in der Spülmaschine)
  • Vorfilter der Klasse ISO Coarse 80% (ehem. EN 779 G4) für Grobstäube
  • Feinstaubfilter bis ISO ePM1 80 % (ehem. EN 779 F9) für Feinstäube, Allergene, Pollen
  • HEPA Filter bis Klasse EN 1822 H14 für Rauchgase, Viren und Bakterien, schädliche Aerosole, wie z.B. Pestizide oder andere Chemikalien
  • Aktivkohlefilter mit vernünftiger Dimensionierung gegen Gerüche, z.B. Landwirschaft, Lösemittel, Chemikalien, Pestizide und anderen gasförmige Verunreinigungen, wie Ozon, Schwefeldioxiden sowie weitere aus dem Straßenverkehr resultierende Schadgase
  • Auf Wunsch: Spezialfilter für den Katastropheneinsatz mit Aktivkohlen, z.B. gegen radiologische Gase, wie z.B. Jod 131.

Einfache Einrichtung bzw. Nachrüstung

HS-HomeAir verfügt über eine intelligente Drucksteuerung, die bestehende Anlagen bei der Überwindung der Filterwiderstände unterstützt. Sie liefert nur so viel Luft, wie die bestehende Anlage abfordert. Somit sind i.d.R. bei Installation keine Veränderungen der Einstellungen des bestehenden Systems vorzunehmen.

Es wird lediglich, sofern der Platz ausreicht, die Zuluftleitung zum Bestandssystem gekappt und die HS-HomeAir zwischen den Lufteinlass und den Ansaug des Bestandsystems montiert. Hierfür bieten wir eine passende Wandhalterung an. Eine Messleitung wird am Einlass des Bestandsystems installiert und an eine Haushaltssteckdose angeschlossen. Nachdem die Filter installiert und beide Anlagen wieder eingeschaltet sind, wird die HS-HomeAir mit einem einfachen Hangriff auf das Bestandssystem kalibriert.

Die HS-HomeAir liefert sofort die Luftreinheit, die Sie benötigen. HS-HomeAir 500 ist in Kürze in unserem Shop verfügbar.

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